Sabine Appel – 23. Dezember 2020

FRM-Trends 2021: Business-Software wird endlich nutzerfreundlich

  • In unserer Reihe „FRM-Trends 2021“ fassen wir die wichtigsten Trends im digitalen Forderungsmanagement (FRM) zusammen. Wöchentlich kommen dazu unsere Expert*innen zu Wort – der heutige Text stammt aus der Feder unserer Senior UX Designerin Sabine. 

Je mehr Menschen an iPhones und einfache Apps in ihrem Alltag gewohnt sind, desto größer werden auch die Erwartungen an Software im Job. Diese ist inhaltlich oft komplexer – muss aber unkomplizierter gestaltet werden, wenn sie bei Enterprise-Kund*innen und ihren Mitarbeiter*innen in Zukunft noch ankommen soll. 

In Stellenausschreibungen für Designer*innen werden Design-Tools wie Figma und InVision oft nicht mehr als erforderliche Kenntnis, sondern als Vorteil des Jobs formuliert. Denn: die Benutzung macht Spaß und erleichtert die Zusammenarbeit von Design- und Entwicklungsteams. Der Trend lässt sich auf andere Berufe und Branchen erweitern: state- of-the-art Software ist ein Magnet für Mitarbeiter*innen, die frustriert von sperrigen, komplizierten und unnötig zeitintensiven Lösungen sind.

Frustrationstoleranz sinkt, Ansprüche steigen

Nutzer*innen erwarten heute auch im Beruf Tools, die sie ohne Gebrauchsanleitung und mehrteilige Trainings bedienen können. Die Frustrationstoleranz gegenüber stumpfsinnigen Programmen auf dem Arbeitsrechner sinkt, je intelligenter die Apps auf dem iPhone daneben werden. Neue Software soll die Produktivität nicht beeinträchtigen, sondern bei der Arbeit helfen – und sich dabei besser anfühlen als der bisherige Workflow. 

Komplexität abbilden, Übersimplifizierung vermeiden

Aber so simpel ein neues Tool auch aussehen mag, so muss es doch alle fachlichen Funktionen abbilden. Die Herausforderung im Design von Business Software ist es deshalb, Komplexität abzubilden, ohne kompliziert zu werden – und gleichzeitig nicht in die Falle der Übersimplifizierung zu tappen. 

Business-Software darf auch Spaß machen

Wie auch bei Consumer Apps muss bereits das erste Nutzererlebnis mit dem neuen Tool ein Gutes sein. “Gut” bedeutet: es muss für die Aufgabe der Bedienenden vollumfänglich und ohne größere Hindernisse funktionieren. Es darf bei der ersten Version (Minimum Viable Product /MVP)  keine Kompromisse auf Kosten der Nutzer*innen geben – sie müssen damit immerhin ihren Job erledigen. Und: Auch Business-Software darf Spaß machen.

Bei collectAI hat Nutzerfreundlichkeit Priorität

Wir bei collectAI werden 2021 bewusst daran arbeiten, unsere Kunden in ihrer täglichen Arbeit im digitalen Forderungsmanagement noch besser zu unterstützen. Hierfür werden wir sie stärker in die Weiterentwicklung unserer Lösung einbeziehen. So sollen sie in Zukunft auch selbst in der Lage sein, intelligente Rechnungs- und Mahnprozesse nach ihren individuellen Anforderungen aufzusetzen und zu optimieren. 

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